Themen aus dem Steuerrecht

 


Steuerliche Behandlung von (Elektro-) Fahrrädern

Die obersten Finanzbehörden der Länder haben kürzlich in gleichlautenden Erlassen zur Überlassung von (Elektro-) Fahrrädern an Arbeitnehmer Stellung genommen. Hintergrund ist eine neue Gesetzesregelung, nach der die private Nutzung bestimmter durch den Arbeitgeber überlassener Fahrräder regelmäßig nicht mehr zu steuerpflichtigem Arbeitslohn führt, unabhängig davon, ob es sich um ein Elektrofahrrad oder ein normales Fahrrad handelt...

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Rentenversicherung prüft „Hausfrauen“ und „Hausmänner“

Das Sozialgesetzbuch regelt unterschiedliche Arten der geringfügigen Beschäftigung (sog. Mini-Jobs). Einmal wird abgestellt auf das Arbeitsentgelt: Wenn dies 450 € nicht überschreitet, liegt eine geringfügig entlohnte Beschäftigung vor, sog. 450 €-Job. Ein Mini-Job besteht unabhängig davon auch, wenn eine Beschäftigung nur von kurzer Dauer ist, sog. kurzfristige Beschäftigung. Als kurzfristig gilt eine Beschäftigung, die innerhalb eines Kalenderjahres auf höchstens drei Monate oder 70 Arbeitstage begrenzt wird...

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Führung eines elektronischen Fahrtenbuches

Vor dem Niedersächsischen Finanzgericht stritten die Beteiligten um die ordnungsgemäße Führung eines Fahrtenbuches...

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Auszahlung des Rückkaufwertes einer Rentenversicherung

Vor dem Finanzgericht Köln war streitig, ob es sich bei einer einmalig erfolgten Kapitalauszahlung aus einer fondsgebundenen Rentenversicherung im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge, die aufgrund der Kündigung des Arbeitsverhältnisses und des Versicherungsvertrags vorgenommen wurde, um außerordentliche Einkünfte handelt, die der ermäßigten Besteuerung unterliegen

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Vermietung eines Arbeitszimmers an den Arbeitgeber

Der BFH hat im letzten Jahr ein neues Urteil zur steuerlichen Behandlung der Vermietung eines Arbeitszimmers oder einer als Homeoffice genutzten Wohnung durch den Arbeitnehmer an den Arbeitgeber gefällt. Hierauf hat die  Finanzverwaltung mit einem jetzt veröffentlichten Schreiben reagiert...

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Doppelte Haushaltsführung: Einrichtungsgegenstände abziehbar

Als Unterkunftskosten für eine doppelte Haushaltsführung können die tatsächlichen Aufwendungen für die Nutzung der Unterkunft angesetzt werden, höchstens jedoch 1.000 € im Monat. Mit dem jetzt veröffentlichten Urteil stellt der BFH klar, dass die Aufwendungen für Einrichtungsgegenstände und Hausrat nicht unter die Höchstbetragsregelung fallen, sondern zu den sonstigen Mehraufwendungen einer doppelten Haushaltsführung gehören – und damit zusätzlich abzugsfähig sind...

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Typischerweise arbeitstägliches Aufsuchen desselben Ortes

Fahrten eines Arbeitnehmers zu seiner ersten Tätigkeitsstätte können nur im Rahmen der Entfernungspauschale, also mit 0,30 € je Entfernungskilometer für die Tage, an denen die erste Tätigkeitsstätte aufgesucht wurde, geltend gemacht werden...

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Keine Vorab-Werbungskosten für ein Nießbrauchsgrundstück

In 1995 bekam ein Steuerpflichtiger zusammen mit seiner Schwester von der Mutter den hälftigen Miteigentumsanteil an einem bebauten Grundstück geschenkt. 13 Jahre später wurde die restliche Hälfte von der Tante übertragen. Zugunsten der Mutter, deren Ehemann und der Tante wurden jeweils Nießbrauchsrechte eingeräumt. Der Vater verstarb in 2011, die Mutter in 2015...

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Zwangsläufigkeit von Krankheitskosten

Einem Steuerpflichtigen waren Krankheitskosten entstanden, die er anstelle der Erstattung der Arztrechnungen durch die Krankenkasse selbst getragen hat, um dadurch in den Genuss einer Beitragsrückerstattung in Form einer sog. Pauschalleistung zukommen. Das Finanzamt lehnte den Abzug als außergewöhnliche Belastung mangels Zwangsläufigkeit ab. Zumindest sei der Erstattungsbetrag von den als außergewöhnliche Belastung geltend gemachten Aufwendungen abzuziehen...

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Leistungsbeschreibung bei Waren im Niedrigpreissegment

Damit ein Unternehmer die Vorsteuer aus einer bezogenen Lieferung oder sonstigen Leistung geltend machen kann, muss er im Besitz einer Rechnung sein, die alle nach dem Umsatzsteuergesetz erforderlichen Angaben enthält. U.a. muss die Rechnung Angaben über die Menge und die Art  der gelieferten Gegenstände oder den Umfang und die Art der sonstigen Leistung enthalten...

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Keine Befreiung für unbebautes Grundstück neben Familienheim

Die Steuerpflichtige war Alleinerbin ihrer Mutter. In deren Nachlass befanden sich zwei Grundstücke, die als eigenständige Flurstücke aneinandergrenzten. Auf einem der Flurstücke (1.200 qm) hatte die Erblasserin zu Lebzeiten eine Eigentumswohnung in einem Zweifamilienhaus bewohnt. Das Flurstück befand sich in hälftigem Miteigentum der Mutter. Das andere Flurstück (800 qm) war unbebaut und wurde stets als Garten genutzt. Alleineigentümerin dieser Parzelle war die Erblasserin...

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Steuerwert einer gemischten Schenkung

Kurze Zeit vor seinem Tode übertrug der Onkel seinem Neffen ein Grundstück. Als Gegenleistung wurde eine monatlich zu zahlende Geldrente vereinbart. Zudem verpflichtete sich der Neffe, den Onkel zu pflegen, zu verköstigen und erforderliche Gänge zum Arzt und/oder der Apotheke vorzunehmen. Gleichzeitig behielt sich der Onkel ein lebenslängliches unentgeltliches Wohnrecht an einer Wohnung im 1. Obergeschoss der übergebenen Immobilie vor. Die Miete aus einer vermieteten Wohnung im Erdgeschoss sollte dem Onkel für einen gewissen Zeitraum ebenfalls zustehen...

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Verluste aus nebenberuflicher Tätigkeit als Übungsleite

Der Bundesfinanzhof hat mit einem jetzt veröffentlichten Urteil entschieden, dass Verluste aus einer nebenberuflichen Tätigkeit als Übungsleiter auch dann steuerlich berücksichtigt werden können, wenn die Einnahmen den sog. Übungsleiterfreibetrag nach dem Einkommensteuergesetz i.H.v. 2.400 € pro Jahr nicht übersteigen...

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